Mittwoch, 26. April 2017

[Rezension] Joelle Charbonneau - Nichts vergessen und nie vergeben (Die Auslese 2)




Autorin: Joelle Charbonneau
Titel: Nichts vergessen und nie vergeben
Reihe: Die Auslese 2
1: Nur die Besten überleben | 2: Nichts vergessen und nie vergeben | 3: Nichts ist, wie es scheint
Genre: Utopie
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 18.04.2016
Seiten (TB): 416
Preis: TB 9.99€; HC 16.99€; Ebook 8.99€




Zum Inhalt: **Sie allein kennt die Wahrheit über die Auslese**
Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.
Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr ... [blanvalet]

Meine Meinung: Eine gelungene, spannende Fortsetzung mit kleinen Schwächen :)

Nachdem ich Teil 1 nochmal rereadet habe, ging es nahtlos weiter mit Teil 2. Und ich muss sagen, er hat mich nicht enttäuscht, auch wenn ich ihn im Gesamten nicht ganz so gut fand wie Teil 1.
Die Geschichte setzt ein bisschen nach Teil 1 an, Cia und die anderen Studenten werden darauf vorbereitet, in die Universität übernommen zu werden. Dabei stößt Cia immer wieder auf Dinge, die ihr zeigen, dass die Auslese noch nicht zu Ende ist. Nach dem sie einem Studiengang zugeteilt wird, finden dort Einweihungen statt. Schnell wird klar, dass diese nicht so einfach zu lösen sind und man sich auf andere verlassen muss ... auch wenn das nach den Geschehnissen aus der Auslese nur allzu schwer fällt.
Immer wieder haben wir ein paar Rückblicke in die Handlung des ersten Teils, manche Rätsel können gelöst werden. Es entstehen aber auch ständig neue Fragen, die auch dafür sorgen, dass die Handlung spannend bleibt. :)
Lange Zeit wusste ich nicht so ganz, wem man eigentlich vertrauen kann und wer auf welcher Seite steht - bei manchen wurde es geklärt, bei anderen noch nicht. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, ein paar mehr Informationen zu haben ... die Geheimnissgrämerei war an manchen Stellen ein wenig nervig.
Zum Ende hin habe ich mit einem "großen Knall" gerechnet - der irgendwie auch eingetreten ist, aber definitiv nicht so, wie ich es erwartet habe. Ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Teil weitergehen wird! :)

Protagonistin ist Cia. Ich finde, sie ist eine starke Charakterin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt und auch bei den schwierigsten Aufgaben ihren Weg findet. Sicher, an manchen Stellen wirkt sie ein wenig perfekt, so wie sie alles lösen kann. Dennoch ist sie auf dem Boden geblieben und ich finde ihre Art & Weise zu handeln echt beeindruckend. :)
Wir treffen auch öfters auf Tomas. Ich mochte ihn nicht so sehr wie 1. Teil, denn er hatte mir eindeutig zu viele Geheimnisse und mir war nicht so ganz klar, was er eigentlich will.
Wir treffen auch viele weitere Charaktere wieder, lernen aber auch neue kennen. Die meisten weiß ich aber immer noch nicht richtig einzuschätzen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut und schnell lesen. Durch die Spannung und die Geheimnisse konnte ich das Buch zwischendurch kaum aus der Hand legen.

Mein Fazit? Eine spannende Fortsetzung, die aber nicht ganz so überzeugen konnte wie Teil 1. An manchen Stellen waren es einfach zu viele Geheimnisse und zu viel nicht-wissen




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